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Der Nikolaus kommt nach Aschendorf

Der traditionelle Nikolaus-Umzug findet in diesem Jahr am Dienstag, den 5.12. statt.

Der Nikolaus trifft am Gut Altenkamp nachmittags um 17 Uhr umrahmt von einer tollen Illumination ein. Dort steigt er in eine Pferdekutsche und wird mit einem Fackelzug unter Begleitung des Blasorchesters der Realschule auf den alten Marktplatz im Ortskern geleitet

Dort wird der Nikolaus eine kurze Ansprache halten. Die Kinder haben dann die Möglichkeit einige Gedichte vorzutragen und mit dem Nikolaus einige Worte zu wechseln.

Danach beginnt der Nikolaus sowie viele Helfer des „Vereins für Handel, Handwerk und Verkehr“ mit der kostenlosen Verteilung von Stutenkerlen.

Der HHV Aschendorf als Ausrichter freut sich über eine möglichst große Anzahl an Besuchern. Vor allem Eltern mit Ihren Kindern werden sicherlich viel Freude haben.

Motorradfahrer bei Unfall auf der B 70 schwer verletzt

Auf der Bundesstraße 70 in der Ortsdurchfahrt Papenburg kam es am Sonntagmittag gegen 11:00 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorrad.

Laut Polizeiangaben war der Motorradfahrer in Richtung Leer unterwegs. An einer Ausfahrt am Jugendgästehaus an der Kirchstraße übersah der Fahrer eines BMWs  Kombi den Kradfahrer, der nicht mehr bremsen konnte.

Der Motorradfahrer wurde dabei schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt und in das Marien-Hospital in Papenburg gebracht. Der Fahrzeugführer des Autos erlitt einen schweren Schock.

Am PKW entstand beim Aufprall ein Schaden am Heck . Das Motorrad wurde schwer beschädigt und musste auf einen Abschleppwagen verladen werden.

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Unfall B70 -Dieselkraftstoff auf der Fahrbahn-

Am Freitagmittag ereignete sich auf der B70 in Papenburg  an der Kreuzung Kirchstraße/Wichernstraße  ein Verkehrsunfall.

Ein aus Richtung Leer kommender Lkw kollidierte mit einem Pkw an der Ampelkreuzung.

Die Fahrerin des Pkw´s erlitt beim Aufprall leichte Verletzungen. Zwei Kinder im Fahrzeug sowie der LKW Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Am PKW entstand erheblicher Sachschaden. Am Lkw wurde beim Aufprall der Tank beschädigt, so dass eine große Menge Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn gelangte.

Die freiwillige Feuerwehr Papenburg Untenende war mit dem Fahrzeug „Gerätewagen- Umweltschutz“ am Einsatzort. Den Einsatzkräften gelang es mit Hilfe von Bindemitteln große Mengen Treibstoff aufzufangen. Sie unterstützten die Einsatzkräfte der Polizei bei den Absperrmaßnahmen.

Die B70 musste während den Bergungs- und Reinigungsarbeiten Stadteinwärts gesperrt werden, es wurde großräumig Umgeleitet. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hat sich dies zunächst als schwierig erwiesen.

Erst am Nachmittag konnte die Straße nach der Entsorgung der Gefahrstoffe wieder freigegeben werden.

Himmel und Erde …den Herbst genießen…

Den Herbst erleben und genießen zwischen Himmel und Erde- von Apfel und Kartoffel. Unter diesem Motto stand das bunte Straßenfest im historischen Ortskern auf der Nikolaistraße in Bad Essen. Der Apfel versinnbildlicht den Himmel und die Kartoffel die Erde. In Anlehnung an das Erntedankfest veranstalten der Gewerbeverein und die Gewerbetreibenden aus Bad Essen das traditionelle Herbstfest seit 15 Jahren.  Das Fest zeichnet sich durch seinen romantischen, bodenständigen und natürlichen Charakter aus. Laut Auskunft des Veranstalters lag die Zahl der Besucher an diesem Tag zwischen 3000 -5000.

Beim Bummel, vorbei an herbstlichen Dekorationen und Accessoires, Schmuck, Stoffe, Gemüse, Kräuter und Tees, konnten sich die Besucher an den Ständen von Obst und Kartoffelexperten beraten lassen.

An der Apfelpresse der Lammersieks, ein Traditionsunternehmen für „natürliche“ Fruchtsäfte gab es naturfrischen Apfelsaft zu kosten.

Ein kulinarischer Genuss sind die zum Event passenden herbstlichen Speisen, heiße Vollkornwaffeln, Kartoffel- und Kürbissuppe und allerhand Gerichte rund um die Kartoffel. Der Piekert, ein dünner Reibekuchen der mit Rübensirup oder Apfelmus gegessen wird durfte da als regionales Gericht nicht fehlen.

Für gute Unterhaltung von groß und klein sorgten die Straßenkünstler mit Musik vom singenden Barden Günter Gall, den Pianisten  Holger Manty, der mit Akkord brettern und eigener Percussion den Bolero spielte. Auf dem Kirchplatz von St. Nikolai durften die Besucher, bei Kaffee und Kuchen, den Gesang diverser Chören lauschen.

Der Künstler Tak, zeichnete Karikaturen mit Maggie vor dem erstaunten Publikum. Eine Hüpfburg, ein Karussell und Ponnyreiten rundeten als „großen Kinderspaß“ das Angebot ab.

Ein Fest das die Sinne anspricht, mit herbstlichen Charme, um den Herbst zu genießen. Bis zum nächsten Jahr in Bad Essen, wenn es wieder an der Zeit ist zwischen „Himmel und Erde“ zu sein

 

Kunstmarkt Park-Art 2014- mit den Künstlern im Dialog-

Willkommen im Emslandmuseum Schloss Clemenswerth“ liest der Besucher auf roten Hinweistafeln an der Allee, die zum barocken Jagdschloss in die Hümmlinggemeine Sögel führt.Kurfürst Clemens August von Köln ließ in den Jahren 1737-1749 das Jagdschloss durch den Baumeister J.C. Schlaun errichten. Das Schloss Clemenswerth ist die einzig erhaltene Jagdsternanlage weltweit.
Im Emslandmuseum gibt es barocke Schauräume, Jagdausstellungen, prächtiges Tafelgeschirr, emsländische Wohnkultur und Keramik heutiger Künstler zu besichtigen.
Das Schloss Clemenswerth bietet mit seiner barocken Kulisse einen Veranstaltungsort mit einem einmaligen Charakter.
Den nutzten die Veranstalter des Kunstmarktes Park-Art, der in diesem Jahr bereits zum sechsten mal stattfand und mit seinen rund 100 Ausstellern den Besuchern „Kunstgenuss pur“ anbot.
Park-Art ist ein Zusammentreffen von regionalen und überregionalen Künstlern d.h. die Aussteller kommen aus ganz Deutschland und den benachbarten Niederlanden. Gezeigt wurden Werke aus allen Bereichen der klassischen Kunst wie Malerei und der Bildhauerarbeit. Mixed- Media und der Experimental-Film gaben die „multimedialen Kunstformen“ wieder. Auf dem Kunstmarkt boten Künstler und Kunsthandwerker ihre Exponate zum Verkauf an und es bot sich die Gelegenheit einige von ihnen beim „Kunst-machen“ in der Aktion zu sehen. Auf der Park-Art konnten die Kunstinteressierten durch Mitmachaktionen die Kunst in der Interaktion erleben. Im Dialog mit den Künstlern erfuhr der Besucher einiges über ihre Inspirationen und die angewandten Techniken.
Im Gespräch mit der Künstlerin Carola Abheyden, die zusammen mit Friedhelm Walker ihre Werke der intuitiven, experimentellen Malerei ausstellten erklärte sie „…in Acryl-Mischtechnik entstehen Werke mit Landschaften und Gesichtern. Das Gesicht zeigt die Spannung um das Ereignis zu sehen“. „Bilder entstehen in der Situation (Ad hoc-Malerei) und es soll den Moment, den Augenblick wieder geben. Die Malerei ist nicht an einem Ort gebunden. Malerei ist meine Leidenschaft die mich glücklich macht,“ betonte Carola Abheyden. Ziel von Carola Abheyden und Friedhelm Walker ist es eine eigene Galerie zu eröffnen und Arbeitsräume für Künstler zu fördern.
Die Park-Art soll auch 2015 fortgesetzt werden. Am Sa 8. und So 9. August 2015 lädt das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth wieder zu einem Besuch auf der Kunstmesse Park-Art  ein.

Park -Art 2014  Programmheft und Ausstellerverzeichnis

Papenburger Ruderer „nicht nur gute Laune sondern auch noch verdammt schnell“

Die Rudermannschaften des Papenburger Ruderclubs e.V. (PRC) haben erfolgreich an der Emder Hafenregatta, eine 350m langen Sprintregatta im „Alten Binnenhafen“ teilgenommen. Nachdem die anfängliche Nervosität vor ihrem ersten Start bei den Nachwuchsruderern des PRC verflogen war zeigten sie im 2. Lauf der Hafenregatta wie gutes Training und Ehrgeiz zum Erfolg führen.
Im Gig Doppelzweier (2x+ C-Gig) mit Steuerfrau Anne Bette konnten Lisa Jelting und Florian Cordes-Kleen ihren allerersten Sieg auf einer Ruderregatta einfahren. Mit einem kräftigen Start und einem ausdauernden Sprint ließen sie die gegnerischen Ruderboote um Bootslängen hinter sich. Beim Fototermin für das Siegerfoto zeigten sie ihren Hunger auf Medaillen.
Das Ruderer echte Wassersportler sind, konnten sie an diesem Tag unter Beweis stellen, als über die Emder Hafenmeile ein starker Regenschauer niederging.Trotz widriger Wetterumstände wurde die Regatta nicht unterbrochen und es gab für die eine oder andere Mannschaft nur die Option durch schnelles Erreichen der Ziellinie wieder ins Trockene zu gelangen. Die Ruderinnen des PRC Maria Dünhöft, Katharina Trouw, Ilka Droege, Annette Pöttker, ließen sich nicht vom Wettergott abschrecken und siegten im Gig Doppelvierer(4x+ C-Gig) mit Steuermann Johannes Pöttker
im 8. Lauf.
Der Wettergott hatte ein Einsehen, obwohl es für Ruderer kein schlechtes Wetter gibt. Die Freunde des Rudersports erlebten einen sonnigen Nachmittag an der Emder Hafenmeile. Für das leibliche Wohl wurde an den zahlreichen Gastronomieständen und Pavillons ausreichend gesorgt. Die Regatta Moderatoren Werner Telschow und Heiko Müller kommentierten das Geschehen mit „flotten Sprüchen“. Sie gaben Informationen zu den laufenden Rennen und sorgten dafür, dass zu jeder Siegerehrung die „Emder Regatta Hymne“ erklang, auch kündigten sie den Besuch des ersten Papenburger Stadtrates Martin Lutz an der Regattastrecke an. Martin Lutz konnte sich bereits kurz nach der Begrüßung der Ruderinnen und Ruderer des PRC von deren Können überzeugen. Im Lauf 43 gewann der gemischte Doppelvierer (4x+ C-Gig) mit Markus Pöttker, Hermann Bette, Maria Dünhöft, Katharina Trouw und Steuerman Johannes Pöttker das Rennen. Martin Lutz freute sich mit den Ruderern über den Sieg und erlebte die Begeisterung der Papenburger.
In den weiteren Läufen wurde hart um den Sieg gekämpft und die Mannschaften des PRC erreichten immer den 2. Platz. Die Papenburger forderten sogar die Kameratechnik auf dem Zielcontainer heraus. Nur durch die Auswertung des Zielfotos nach gut 15 Minuten wurden Markus Pöttker, Hermann Bette und Steuermann Alexander Bausch im Doppelzweier (2x+ C-Gig) durch die Bremer Ruderer auf den zweiten Platz verwiesen
Insgesamt wurden an diesem Tag 48 Rennen ausgetragen. Moderator Werner Telschow bedankte sich beim Publikum für das Interesse am Rudersport, lobte die Verantwortlichen für die gute Organisation der Emder Hafenregatta und dankte den beteiligten Rudermannschaften für ihren sportlichen und fairen Wettkampf. Nicht zu übersehen und zu überhören war eine große Gruppe Papenburger Ruderer und Fans im blauen Rudereroutfit.
Moderator Werner Telschow kommentierte mit Blick auf die Ruderer des PRC „…die bringen nicht nur gute Laune, sondern sind auch noch verdammt schnell“.

Emder Hafenregatta 2014 Ergebnisse (pdf)

Ruder-Ergebnisse 2014 der Emder Hafenregatta

 

 

 

Fußballweltmeister 2014 „Das Sommermärchen“

Es ist soweit 54-74-90-2014 Deutschland wird Fußballweltmeister. In der113 Minute der Verlängerung fand der Fußballkrimi mit dem Tor von Mario Götze zum 1:0 seinen Höhepunkt. Die Fußballfans schauen angespannt die letzten Minuten des Endspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien im Maracana Stadion in Rio de Janeiro Brasilien. Der Schlusspfiff des Schiedsrichters ist das Signal für die Fußballfans zum Jubel. Das Team um Bundestrainer Joachim Löw holt sich den verdienten Pokal und den vierten Stern in seiner Fußballgeschichte.
Nach dem Public Viewing bei angehnehmen Temperaturen auf dem Vorplatz des „Ems Center“ Kinos und dem „van Hese“ wird in der Stadt Papenburg gefeiert. Auf den Kanalbrücken wird getanzt, die Fußballfreunde sind außer sich vor Freude. Ein Autokorso folgt dem anderen, bis nichts mehr geht. Die Fanmeile am „Bistro Seven“ ist komplett besetzt. Einige Fans entzünden vor lauter Begeisterung Pyrotechnik. Die Fanmeile wird in dichtem Rauch gehüllt, es ist der Ausnahmezustand. Bis in den frühen Morgen geht die Party und klingt in der Cocktail Bar „Q“ aus. Ein Sommermärchen ist 2014 neu geschrieben worden.

„Ein Sieg für die Ewigkeit“ 7:1 Deutschland ist im Finale

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht nach dem sensationellen 7:1 (5:0) Sieg gegen den WM Gastgeber Brasilien zum achten Mal in einem Finale der Fußballweltmeisterschaft. Auf das brasilianische Team ging ein wahres Torgewitter nieder. Brasilien gelang zum Ende der Party nur ein Ehrentreffer durch den Brasilianer Oscar. Die Torschützen des deutschen Fußballteams waren Thomas Müller, Miroslav Klose, Toni Kroos zwei Tore, Sami Khedira, Andre Schürrle zwei Tore. Am Sonntag trifft das deutsche Team um Trainer Joachim Löw nun auf Argentinien, die ihren Einzug in das Finale durch Elfmeterschießen nach torlosen 120 Minuten gegen das niederländische Nationalteam mit einem 4:2 Sieg besiegelt haben.

Viele Fußballfans feierten den Einzug in das Finale auf ihren Fanmeilen bis in den frühen Morgenstunden, mit Autokorso und Jubelgesänge. Viele outdoor Public Viewing Veranstaltungen mussten aufgrund widriger Wetterumstände abgesagt werden, so trafen sich viele Fans in den Lokalen vor Ort. Im Biergarten vom Bistro 7 (Papenburg)wurde für die Zeit der Fußballweltmeisterschaft 2014 ein großes Zelt mit Großbildleinwand für das Public Viewing errichtet, ein gemeinsames Fußballerlebnis kann so nicht durch das Wetter getrübt werden. Im Zelt war das Erstaunen über das dargebotene „Schützenfest“ groß, dies sorgte für wahre Begeisterungsstürme beim Publikum.

Für das Finalspiel Deutschland – Argentinien rechnen die Betreiber von Public Viewing Veranstaltungen mit viel Publikum und auch die Polizei ist für den Ansturm der Fußballfans auf den Fanmeilen gut aufgestellt. Zum Feiern gibt es ja bekanntlich immer einen Grund, so bleibt zu hoffen, dass die Erwartungshaltung der Fußballfans erfüllt wird und ein neues „Sommermärchen“ geschrieben wird. Wie heißt es noch „…möge der Bessere gewinnen“, das gilt sicher auch für den Fußballsport.

Oben ist es am Schönsten

Von weitem ist der rote Kranausleger des Autokrans sichtbar,der in den blauen Himmel ragt. Am Kranhaken befindet sich eine Arbeitsbühne die Personen in die Höhe befördert. Bei dem Autokran handelt es sich um einen Liebherr vom Typ 1160.2 der Korporal GmbH aus Westoverledingen ( Völlen) mit einer Auslegerlänge von 60 Metern. Der Kran kann eine Nutzlast von bis zu 160 Tonnen heben. Der Kranmotor arbeitet dabei mit 285 Ps.  Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 560 Ps  starken 6-Zylinder- Turbo Dieselmotor (Fahrmotor) an 4 Achsen. Die 5. Achse wird als Schleppachse bezeichnet. Der Autokran stand auf dem Parkplatz des „Ems-Centers“ in Papenburg, im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage während der Landesgartenschau, als eine Aktion der Werbegruppe Stadtmitte. „Ein Kran bringt Sie in luftige Höhe und beschert Ihnen ein einmaliges Erlebnis“ lautet der Werbeslogan der Werbegruppe Stadtmitte e.V. Papenburg. In den Geschäften gab es hierzu Aktionskarten für eine Fahrt mit der Arbeitsbühne und einem tollen Ausblick auf die Parklandschaft der Landesgartenschau.

Oben ist es am Schönsten. Ein imposantes Bild bot sich den Besuchern von der Arbeitsbühne aus der Vogelperspektive auf die Stadt und die Landesgartenschau. Die Aussicht ist ungetrübt und weit kann man seine Blicke über das Emsland und das angrenzende Ostfriesland schweifen lassen.Zwei Mitarbeiter gaben sachkundige Hinweise zu den Sehenswürdigkeiten, die auch in der Ferne liegen können. Die Höhe und das leichte Schwanken der Plattform werden dabei schnell zur Nebensache.

Der Stadtpark als Teil der Landesgartenschau gleicht mit seinen in der Sonne glänzenden Seeflächen einer Miniaturlandschaft. Die Zeit bei diesem einmaligen Ausblick aus luftiger Höhe vergeht wie im Flug. Laut Informationen vom Vereinsvorsitzenden der Werbegruppe Stadtmitte Roland Averdung nutzten rund 400 Personen das Angebot. “Eine Wiederholung der Aktion am Verkaufsoffenen Sonntag den 5.Oktober 2014 ist in Planung“, betonte Roland Averdung.

 

 

Weltkriegs -Bombe in Papenburg erfolgreich entschärft

Das Team der Kampfmittelbeseitigung des Bundeslandes Niedersachsen, unter der Führung des Sprengmeisters Hans Mohr, entschärfte am Sonntag den 29. Juni 2014 erfolgreich eine 250 kg britische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit Hilfe des Wasserschneidverfahrens, bei einem Wasserdruck von 650 bar am Fräskopf, wurde der Zünder aus dem Stahlmantel geschnitten und am Fundort unschädlich gemacht. Ein sicherer Abtransport erfolgte mit einem LKW der Kampfmittelbeseitigung. Durch das Aufstellen von Seecontainern als Splitterschutz konnte der Gefahrenbereich von den bei einer Kampfmittelbeseitigung üblichen 1000 Metern auf 500 Metern verkürzt werden, so dass bei der erforderlichen Evakuierung weniger Personen und Gebäude u.a. das Krankenhaus und eine Senioreneinrichtung nicht betroffen waren. Rund 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und konnten einen Evakuierungspunkt in der Heinrich-von-Kleist Schule aufsuchen oder ihren Sonntagsaktivitäten außerhalb der Sperrzone nachgehen. Der Evakuierungspunkt wurde vom Malteser Hilfsdienst betreut, der auch für den Transport mobilitätseingeschränkter Personen und der medizinischen Versorgung im Einsatz war. In der Mensa der Heinrich von Kleist Schule wurden Getränke und Kuchen angeboten. Der Malteser Hilfsdienst war mit 50 Helfern vor Ort und im Fahrdienst im Einsatz. Die Polizei, die Hilfsorganisationen der Stadt Papenburg (Feuerwehr, Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk) leisteten Unterstützung bei der Teilevakuierung und den erforderlichen Absperrmaßnahmen. Nach den Vorbereitungen am Morgen konnte das Team der Kampfmittelbeseitigung des Landes Niedersachsen um 14:00Uhr mit der Entschärfung des Sprengkörpers beginnen. Um 15:30 Uhr war die Bombe entschärft und der Gefahrenbereich schnell wieder freigegeben. Die Bevölkerung konnte in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren und der Verkehr in dem von der Absperrung betroffenen Stadteil auf der Orts-Durchfahrt (Bundestraße70) rollte wieder. Ordungsamtsleiter Mathias Heyen und der erste Stadtrat Martin Lutz bedankten sich bei dem Sprengmeister Hans Mohr und seinem Team für die professionelle und gefährliche Arbeit. In den sozialen Netzwerken wurde bereits wenige Stunden nach der erfolgreichen Kampfmittelbeseitigung die Stadtverwaltung Papenburg für die gute Planung, das besonnene Vorgehen bei der Durchführung der notwendigen Evakuierung und die Informationen an die Bevölkerung gelobt. Ein Dank ging an dieser Stelle an die vielen zum Teil ehrenamtlichen Kräften  der beteiligten Hilfsorganisationen für ihre geleistete Arbeit an diesem für so einige etwas anders verlaufenden Sonntag.